AUSGEBUCHT: Trägerübergreifende Zusammenarbeit im Reha-Prozess

Digitale Fachveranstaltung

AUSGEBUCHT: Trägerübergreifende Zusammenarbeit im Reha-Prozess

Das Ziel des Teilhabeplanverfahrens nach dem SGB IX sind Lösungen wie aus einer Hand für Menschen mit Behinderungen. Das Teilhabeplanverfahren erfordert ein hohes Maß an Kooperation und Koordination der verschiedenen Reha-Träger. Die Veranstaltung soll eine Plattform bieten, auf der Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Reha-Träger ihre Erfahrungen mit der trägerübergreifenden Zusammenarbeit im Reha-Prozess und vor allem im Teilhabeplanverfahren nach dem BTHG zusammentragen.

Die Veranstaltung muss leider verschoben werden. Sie findet am 10.09.2024 statt (ursprüngliches Datum: 29.05.2024). Wir informieren alle Teilnehmenden via E-Mail.

Inhalt

Für Menschen mit Behinderung, die Leistungen von verschiedenen Trägern benötigen, kam es vor dem BTHG zu Problemen in der Abgrenzung der Zuständigkeiten zwischen den Trägern. Folgen waren z. B.: Mehrfachbegutachtungen und lange Bearbeitungszeiten der Anträge. Dies geht zu Lasten der Betroffenen. Im Rahmen der zweiten Reformstufe des BTHG wurde zum 1. Januar 2018 daher ein verbindliches Teilhabeplanverfahren nach § 19 SGB IX unter der Verantwortung des Leistenden Rehabilitationsträger eingeführt, um die Leistungserbringung „aus einer Hand“ sicherzustellen. Konkret wurden hierzu im SGB IX insbesondere trägerübergreifende Vorgaben für die Ermittlung und Feststellung vom Rehabilitationsbedarf verankert, das Verfahren für die Zuständigkeitserklärung ausdifferenziert und Einzelheiten der Teilhabe- bzw. Gesamtplanung für komplexere Fälle geregelt.

Für eine nahtlose und zügige Gestaltung des Rehabilitationsprozesses sowie nach Gegenstand, Umfang und Ausführung umfassende und einheitliche Erbringung der im Einzelfall erforderlichen Leistungen zur Teilhabe, haben sich die Rehabilitationsträger zusammengetan und eine gemeinsame Empfehlung verfasst. Aber auch nach sechs Jahren zeigt sich, dass oftmals noch wenig Erfahrungen mit dem Teilhabeplanverfahren vorherrschen und auch die Kenntnisse über die Leistungen der anderen Rehabilitationsträger bei den Mitarbeitenden fehlen.

Im Rahmen der Veranstaltung werden anhand von Praxisimpulsen sowie Fallbeispielen Erfahrungen seitens der Mitarbeitenden zur Kommunikation und Kooperation in der trägerübergreifenden Zusammenarbeit geschildert und aufgezeigt, in welchen Bereichen noch Handlungsbedarf besteht.

Ziele

Die Teilnehmenden vertiefen ihr Wissen über die trägerübergreifende Zusammenarbeit im Reha-Prozess und dabei insbesondere im Teilhabeplanverfahren und lernen Strukturen und Prozesse kennen, die jeweils für die Durchführung des oder die Beteiligung am Teilhabeplanverfahren relevant sind.
Im gemeinsamen Erfahrungsaustausch und anhand von Fallbeispielen identifizieren die Teilnehmenden Erfolgsfaktoren, die eine Umsetzung des Teilhabeplanverfahrens im Sinne des BTHG ermöglichen.

Zielgruppen

Die Veranstaltung wendet sich an Vertreterinnen und Vertreter der Träger der Eingliederungshilfe, der gesetzlichen Kranken-, Renten-, Unfall- und Pflegeversicherung, der Träger der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe, der Bundesagentur für Arbeit und Jobcenter, der Kriegsopferversorgung und Kriegsopferfürsorge sowie der Integrationsämter. Vorwissen zum Teilhabeplanverfahren sowie erste Erfahrungen sind wünschenswert.

Programm

Das Programm wird in Kürze veröffentlicht. 

Anmeldung

Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht.

Die Veranstaltung muss leider verschoben werden. Sie findet am 10.09.2024 statt (ursprüngliches Datum: 29.05.2024). Wir informieren alle Teilnehmenden via E-Mail.

Technische Voraussetzungen

Die digitale Fachveranstaltung wird auf der DSGVO-konformen Plattform Vidivent stattfinden. Sie erhalten mit dem Zusage-Schreiben des Deutschen Vereins einen persönlichen Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto sowie zwei Termine für Technik-Tests, an denen Sie teilnehmen können. Prüfen Sie darüber hinaus bitte folgende Punkte:

  • Bitte stellen Sie sicher, dass Sie auf einen PC oder einen Laptop mit Internetverbindung via LAN Zugriff haben. Eine Teilnahme via Tablet ist möglich, jedoch müssen Sie Webex dann über die Webex-App nutzen.
  • Sie benötigen für die Teilnahme unbedingt einen aktuellen Browser. Bevorzugt verwenden Sie Google Chrome oder Firefox. Auch eine aktuelle Version von Microsoft Edge ist möglich. Bitte leeren Sie vor der Veranstaltung den Cache des Browsers.
  • Für Arbeitsgruppen nutzen wir auf Vidivent den Webex Webplayer. Ihre IT muss dafür die UDP 9000- und TCP 5004-Ports in der Firewall freigeben.
  • Bitte benutzen Sie möglichst ein Headset, um via Audioverbindung Fragen und Beiträge ohne Rückkopplung oder Störgeräusche beizusteuern.
  • Teilnehmende von der Bundesagentur für Arbeit und von Jobcentern beachten bitte, dass Sie vom Dienstrechner in der Dienststelle über den gekapselten Browser Zugriff auf Vidivent haben. Die Nutzung des gekapselten Browsers müssen Sie einmalig beantragen. Der Beitritt zu den Webex-Meetings ist nicht direkt über Vidivent möglich. Bitte nutzen Sie dafür die Einwahldaten, die wir zur Verfügung stellen.

Informationen zur Barrierefreiheit

Die Veranstaltungsplattform Vidivent ist barrierefrei. Die Veranstaltungsteile werden als Livestream übertragen und finden als Webex Meetings statt. Webex ist bedingt barrierefrei. Das Programm kann mit JAWS genutzt und über Tastenkombinationen gesteuert werden.

Die Veranstaltung kann bei Bedraf durch Gebärdensprach- und Schriftdolmetscher begleitet werden. Die aufgezeichneten Vorträge werden mit Untertiteln zur Verfügung gestellt. Bitte teilen Sie uns Ihren Unterstützungsbedarf bei der Anmeldung mit.

Ort
http://umsetzungsbegleitung-bthg.vidivent.de
Zeit
10.09.2024

Erreichbarkeit via Telefon und E-Mail

Wenn Sie vor oder während der Veranstaltung technische Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an 030-62 980 508 oder info@umsetzungsbegleitung-bthg.de.


An den Veranstaltungstagen erreichen Sie morgens zusätzlich Unterstützung unter der Telefonnummer 030-3009607 163.

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