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Gemeinsam vom Gesetz zur Praxis.

Das Gesetz zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (Bundesteilhabegesetz - BTHG) soll mit seinen umfangreichen Rechtsänderungen dazu beitragen, Menschen mit Behinderungen eine möglichst volle und wirksame Teilhabe in allen Bereichen für eine selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen. Nun ist es an den Leistungsträgern und Leistungserbringern, die komplexen Neuregelungen in die Praxis umzusetzen. Das Projekt Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz unterstützt die (zukünftigen) Träger der Eingliederungshilfe in diesem Prozess mit Informationen, Fachdiskussionen auf dieser Website und Veranstaltungen.

Gibt es weiterhin Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben als Persönliches Budget?

Vor der Einführung des BTHG war es in einigen Landkeisen möglich, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben außerhalb einer WfbM als Persönliches Budget zu erhalten. Unter welcher gesetzlicher Bezugnahme bzw. mit welcher Argumentation kann dies auch weiterhin möglich sein?

Es ist auch weiterhin möglich, diese Leistungen als Persönliches Budget zu erhalten. Das Persönliche Budget ist im Ersten Teil des SGB IX, in § 29 geregelt und gilt damit für alle Rehabilitationsträger (§ 6 SGB IX) und alle Leistungsgruppen (§ 5 SGB IX). Weiterlesen

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Erstellung von Behandlungs- und Rehabilitationsplänen

Bisher haben vielfach die Leistungserbringer, Behandlungs- und Rehabiltationspläne erstellt. Gemäß Gesamtplanverfahren nach § 141 ff. SGB XII müssen jetzt die Kostenträger die notwendigen Hilfen planen. Wie wird das in der Praxis umgesetzt?

Das Gesamtplanverfahren war auch nach bisherigem Recht Aufgabe des Kostenträgers. Die nun obligatorische Beteiligung des Leistungsberechtigten im Gesamtplanverfahren dient unter anderem seiner Beratung und der Einbeziehung seiner Wünsche in die Bedarfsfeststellung und Leistungsplanung. Weiterlesen

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Fachdiskussion beendet

Ihre Fragen und Beiträge zur "Teilhabe am Arbeitsleben"

Vom 30. April bis 8. Juni haben Sie uns Ihre Beiträge zur Fachdiskussion "Teilhabe am Arbeitsleben" zukommen lasssen. Herzlichen Dank! Aktuell arbeiten wir an den Antworten auf Ihre Fragen. Die Ergebnisse lesen Sie Anfang Juli im BTHG-Kompass – erstmals auch in Leichter Sprache. Alle bisher eingegangenen Beiträge, die wir veröffentlichen durften, finden Sie auf der Beteiligungsseite der Fachdiskussion im Reiter "Beiträge".

Aktuelles

Verfahrensabsprache zur Teilhabe am Arbeitsleben im Bereich der Deutschen Rentenversicherung

Die Deutsche Rentenversicherung, die Bundesagentur für Arbeit, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städtetag haben sich auf eine Verfahrensabsprache zur Teilhabe am Arbeitsleben geeinigt. Damit soll das Ziel des BTHG, Leistungen wie aus einer Hand zu gewähren, unterstützt werden. Wir haben die Inhalte für Sie zusammengefasst.

Allgemeine Fachdiskussion

Das Bild ist eine Illustration in Schwarz-Weiß mit einzelnen in Farbe hervorgehobenen Elementen. DIe Illustration zeigt auf der linken Seite einen Mann und eine Frau, die auf einen Wegweiser blicken, der rechts im Bild steht. Alle Schilder des Wegweisers zeigen in dieselbe Richtung. Auf Ihnen stehen die Begriffe Teilhabebedarf, Leistungsplanung, Fachleistung, Koordination, Beratung, Schnittstellen.

Ihre allgemeinen Beiträge und Fragen zum BTHG

Sie haben allgemeine Anmerkungen oder Fragen zum BTHG? Sie möchten zusätzliche Informationen zu Intention, Hintergrund oder Regelungsinhalten? Dann geben Sie hier Ihren Beitrag ein.

Ausführungsgesetze

Das Bild ist eine Illustration in Schwarz-Weiß mit einzelnen in Farbe hervorgehobenen Elementen. Die Illustration zeigt einne Deutschlandkarte, auf der die Bundesländer markiert sind. In den einzelnen Bundesländern sind Markierungen ähnlich Google Maps Markern gesetzt, in denen das Projektlogo steht.

Umsetzungsstand in den Ländern

Zahlreiche Bestimmungen des BTHG werden durch Landesgesetze konkretisiert. Wir recherchieren für Sie den Umsetzungsstand in den Ländern und bereiten die wichtigsten Informationen auf.

Veranstaltungsrückblick

Das Bild ist eine Illustration in Schwarz-Weiß mit einzelnen in Farbe hervorgehobenen Elementen. Der Betrachter schaut vom hinteren Teil des Raumes über eine größere Gruppe von Zuhörern hinweg nach vorne. Dort stehen zwei Personen links und rechts von einem Flipchart und erläutern den Zuhörern etwas.

Bedarfsermittlung und Leistungsplanung auf Grundlage der ICF

Was ändert das BTHG bei der Bedarfsermittlung und Gesamt- und Teilhabeplanung? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine Vertiefungsveranstaltung vom 23. bis 25. Mai 2018 in Erkner. Hier finden Sie u.a. die Materialien der Referenten.