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Gemeinsam vom Gesetz zur Praxis.

Das Gesetz zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (Bundesteilhabegesetz - BTHG) soll mit seinen umfangreichen Rechtsänderungen dazu beitragen, Menschen mit Behinderungen eine möglichst volle und wirksame Teilhabe in allen Bereichen für eine selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen. Nun ist es an den Leistungsträgern und Leistungserbringern, die komplexen Neuregelungen in die Praxis umzusetzen. Das Projekt „Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz“ unterstützt die (zukünftigen) Träger der Eingliederungshilfe in diesem Prozess mit Informationen, Fachdiskussionen auf dieser Website und Veranstaltungen.  

Welche Rehaträger müssen in das Teilhabeplanverfahren einbezogen werden?

Wie findet der Fallmanager heraus, welche anderen Rehabilitationsträger in ein Teilhabeplanverfahren einzubeziehen sind?

Grundsätzlich gehört die Beratung zu den Leistungen aller (also auch aller jeweils anderen) Sozialleistungsträger zu den Aufgaben, die jedem Sozialleistungsträger schon mit § 14 SGB I übertragen ist.

Welcher Sozialleistungsträger überhaupt Rehabilitationsträger sein kann und welcher Rehaträger für welche Leistungsgruppe zuständig ist, ergibt sich aus den §§ 5 und 6 SGB IX. 
Um diejenigen Rehabilitationsträger zu identifizieren, die möglicherweise an einem Teilhabeplanverfahren zu beteiligen sind, muss man also...Weiterlesen

 

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Änderungen bei der unterstützten Elternschaft durch das BTHG

Das Thema unterstütze Elternschaft hat ja mit dem BTHG eine Qualifizierung erfahren. Was bedeuten die rechtlichen Änderungen?

Regelungen zu Assistenzleitungen im BTHG

Mit dem Bundesteilhabegesetz wurde die Assistenzleistung zum 1. Januar 2018 erstmals mit verbindlicher Wirkung für alle Rehabilitationsträger gesetzlich verankert. Menschen mit Behinderungen haben nunmehr Anspruch auf Assistenzleistungen. Dabei handelt es sich um eine Leistung zur sozialen Teilhabe. 
Die Assistenzleistungen dienen der selbstbestimmten Alltagsbewältigung und Tagesstrukturierung. Sie umfassen „insbesondere Leistungen für die allgemeinen Erledigungen des Alltags wie die Haushaltsführung, die Gestaltung sozialer Beziehungen, die persönliche Lebensplanung, die Teilhabe am gemeinschaftlichen und kulturellen Leben, die Freizeitgestaltung einschließlich sportlicher Aktivitäten sowie die Sicherstellung der Wirksamkeit der ärztlichen und ärztlich verordneten Leistungen“...Weiterlesen

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"ICF-Orientierung" - Was bedeutet das?

Was sind die wesentlichen Kennzeichen eines Bedarfsermittlungsinstruments, damit dieses als ICF-orientiert betrachtet werden kann?

Prof.Dr.Petra Gromann: Wechselwirkungsmodell funktionaler Gesundheit

Im BTHG wird nur in § 118 bei der Bedarfsfeststellung ausdrücklich auf die ICF-Orientierung und auch hier nur auf eine der Domänen der ICF verwiesen. Grundsätzlich ist unter ICF-Orientierung jedoch zu verstehen, dass das Wechselwirkungsmodell funktionaler Gesundheit – folglich ein bio-psycho-soziales Modell – die Grundlage des Verständnisses von Beeinträchtigungen und Behinderung im BTHG wird. Die ICF ist ein Klassifikationssystem...Weiterlesen

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Aktuelles

Das Bild ist eine Illustration in Schwarz-Weiß mit einzelnen in Farbe hervorgehobenen Elementen. Die Illustration zeigt eine Person, die auf ein Tablet schaut. Darauf sind verschiedene Kästen abgebildet

BAR veröffentlicht neue Gemeinsame Empfehlung Reha-Prozess

Seit Februar 2019 liegt die neue Gemeinsame Empfehlung Reha-Prozess der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation vor. Sie widmet sich den Phasen des Rehabilitationsprozesses von der Bedarfserkennung über die Leistungserbringung bis zur Nachsorge.

Aktuelles

Titelseite des Archivs für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit 1/2019

Das Bundesteilhabegesetz zwischen Anspruch und Umsetzung

Die aktuelle Ausgabe des „Archivs für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit" (50. Jahrgang, Nr. 1/2019) beschäftigt sich intensiv mit der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes. In acht Aufsätzen werden verschiedene mit dem BTHG reformierte Verfahren und eingeführte Neuerungen untersucht und bewertet. Forschungsleitend ist dabei die Frage, ob und wie der mit dem komplexen Gesetzeswerk angestrebte und vielzitierte Paradigmenwechsel in der Rehabilitations- und Teilhabepolitik umgesetzt werden kann.

Neues Tool auf der Website

Das Bild ist eine Illustration in Schwarz-Weiß mit einzelnen in Farbe hervorgehobenen Elementen. Die Illustration zeigt einne Deutschlandkarte, auf der die Bundesländer markiert sind. In den einzelnen Bundesländern sind Markierungen ähnlich Google Maps Markern gesetzt, in denen das Projektlogo steht.

Projekte der modellhaften Erprobung nach Artikel 25 Absatz 3 BTHG

Deutschlandweit werden 30 Projekte gefördert, welche die Wirkungen der ab 2020 reformierten Eingliederungshilfe vorab in bis zu sieben Regeleungsbereichen erproben.

Auf unserer Landkarte sehen Sie, welche Standorte sich an der modellhaften Erprobung beteiligen und welche Regelungsbereiche erprobt werden. Zudem erhalten Sie weitere Informationen zu allen Modellprojekten.

Seit 29. Oktober 2018

Das Bild ist eine Illustration in Schwarz-Weiß mit einzelnen in Farbe hervorgehobenen Elementen. Die Illustration zeigt eine mehrstöckige Torte, von der sich verschiedene Kuchenstücke genommen werden.

Fachdiskussion Trennung von Fach- und existenzsichernden Leistungen

Menschen mit Behinderungen, die in den bisherigen stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe leben, erhalten derzeit eine Komplexleistung, in die sowohl existenzsichernde Leistungen wie Wohnen und Ernährung (in pauschalierter Form) als auch die eigentlichen Fachleistungen der Eingliederungshilfe einfließen. Um das deutsche Rehabilitations- und Teilhaberecht in Übereinstimmung mit der UN-BRK zu gestalten, müssen Teilhabeleistungen künftig jedoch unabhängig von der Wohnform gewährt werden, in der Menschen mit Behinderungen leben. Wie die künftigen Leistungen der Eingliederungshilfe ausgestaltet werden sollen, ist Gegenstand unserer Fachdiskussion, die am 29. Oktober startet.

Allgemeine Fachdiskussion

Das Bild ist eine Illustration in Schwarz-Weiß mit einzelnen in Farbe hervorgehobenen Elementen. DIe Illustration zeigt auf der linken Seite einen Mann und eine Frau, die auf einen Wegweiser blicken, der rechts im Bild steht. Alle Schilder des Wegweisers zeigen in dieselbe Richtung. Auf Ihnen stehen die Begriffe Teilhabebedarf, Leistungsplanung, Fachleistung, Koordination, Beratung, Schnittstellen.

Ihre allgemeinen Beiträge und Fragen zum BTHG

Sie haben allgemeine Anmerkungen oder Fragen zum BTHG? Sie möchten zusätzliche Informationen zu Intention, Hintergrund oder Regelungsinhalten? Dann geben Sie hier Ihren Beitrag ein.

Ausführungsgesetze

Das Bild ist eine Illustration in Schwarz-Weiß mit einzelnen in Farbe hervorgehobenen Elementen. Die Illustration zeigt einne Deutschlandkarte, auf der die Bundesländer markiert sind. In den einzelnen Bundesländern sind Markierungen ähnlich Google Maps Markern gesetzt, in denen das Projektlogo steht.

Umsetzungsstand in den Ländern

Zahlreiche Bestimmungen des BTHG werden durch Landesgesetze konkretisiert. Wir recherchieren für Sie den Umsetzungsstand in den Ländern und bereiten die wichtigsten Informationen auf.

Veranstaltungsrückblick

Das Bild ist eine Illustration in Schwarz-Weiß mit einzelnen in Farbe hervorgehobenen Elementen. Der Betrachter schaut vom hinteren Teil des Raumes über eine größere Gruppe von Zuhörern hinweg nach vorne. Dort stehen zwei Personen links und rechts von einem Flipchart und erläutern den Zuhörern etwas.

Vertiefungsveranstaltung zur Sozialen Teilhabe

Auf der Vertiefungsveranstaltung vom 30. Januar bis zum 1. Februar 2019 machten sich die Teilnehmenden mit den Leistungen zur Sozialen Teilhabe sowie mit bedarfsdeckenden, am Sozialraum orientierten Leistungsangeboten vertraut.