Presse

24. Oktober 2018

Reden Sie mit! – zur Trennung der Fach- und existenzsichernden Leistungen in der Eingliederungshilfe

Menschen mit Behinderungen, die in den bisherigen stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe leben, erhalten derzeit eine Komplexleistung, in die sowohl existenzsichernde Leistungen wie Wohnen und Ernährung (in pauschalierter Form) als auch die eigentlichen Fachleistungen der Eingliederungshilfe einfließen. Um das deutsche Rehabilitations- und Teilhaberecht in Übereinstimmung mit der UN-BRK zu gestalten, müssen Teilhabeleistungen künftig jedoch unabhängig von der Wohnform gewährt werden, in der Menschen mit Behinderungen leben. 

Das Projekt Umsetzungsbegleitung BTHG lädt daher Fachpublikum und Interessierte ein, Fragen, Beiträge und gute Beispiele aus der eigenen Praxis zum Thema „Trennung der Leistungen“ vom 29. Oktober bis 23. November 2018 unter www.umsetzungsbegleitung-bthg.de einzustellen.

5. September 2018

Reden Sie mit! – zum leistungsberechtigten Personenkreis der Eingliederungshilfe

Was ist Behinderung? Diese Frage beantwortet das BTHG mit einem neuen Behinderungsbegriff. Dieses neue Verständnis von Behinderung sollte laut BTHG-Gesetzentwurf auch die Grundlage für den Zugang zum leistungsberechtigten Personenkreis der Eingliederungshilfe darstellen. Nach großer Kritik im Rahmen des Gesetzgebungsprozesses wurde im BTHG festgelegt, die angedachten Zugangskriterien wissenschaftlich zu überprüfen. Der Abschlussbericht dieser Untersuchung wird Anfang September vorliegen. Vom 10. September bis 5. Oktober 2018 lädt das Projekt Umsetzungsbegleitung BTHG daher Fachpublikum und Interessierte ein, Fragen und Beiträge zum Thema unter www.umsetzungsbegleitung-bthg.de einzureichen. 
 

24. April 2018

Reden Sie mit! – zu Teilhabe am Arbeitsleben nach dem BTHG

„[D]as gleiche Recht von Menschen mit Behinderungen auf Arbeit“ – dieser Aussage hat Deutschland sich mit Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet. Hier knüpft das Bundesteilhabegesetz seit 1. Januar 2018 an. Die darin verankerten Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sollen Menschen mit Behinderungen unterstützen, eine Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt aufzunehmen. Durch die Neuregelungen entstehen Herausforderungen insbesondere für die Träger der Eingliederungshilfe, für Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) und die Integrationsämter. Das Projekt Umsetzungsbegleitung BTHG lädt daher Fachpublikum und Interessierte ein, Fragen,  Beiträge und gute Beispiele aus der eigenen Praxis zum Thema „Teilhabe am Arbeitsleben“ vom 30. April bis 29. Mai unter www.umsetzungsbegleitung-bthg.de einzustellen.

28. Februar 2018

Reden Sie mit! – zum Gesamtplan- und Teilhabeplanverfahren nach dem BTHG

Von A wie Antrag bis Z wie Zusammenarbeit von Rehabilitationsträgern reicht das Thema der nächsten Online-Fachdiskussion des Projekts Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz. Im Zentrum stehen die Verwaltungsverfahren der Gesamt- und Teilhabeplanung, deren Abläufe und Zusammenspiel. Vom 5. bis 29. März können Fachpublikum und Interessierte Fragen,  Beiträge und gute Beispiele aus der eigenen Praxis zum Thema „Gesamtplanverfahren – Teilhabeplanverfahren - Chance für Leistungen wie aus einer Hand“ unter www.umsetzungsbegleitung-bthg.de einstellen.

23. Januar 2018

Reden Sie mit! – zu Bedarfsermittlung und ICF-Orientierung

Was bedeutet die ICF-Orientierung für die Bedarfsermittlung? Und wie genau funktioniert das bio-psycho-soziale Modell der Weltgesundheitsorganisation? Diese und viele weitere Fragen können Fachleute und Interessierte bis zum 16. Februar 2018 unter www.umsetzungsbegleitung-bthg.de einreichen. Das Team des Projekts Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz sammelt in der ersten Online-Fachdiskussion „Bedarfsermittlung und ICF-Orientierung“ Beiträge und Fragen, wie insbesondere die rechtlichen Neuerungen in §§ 13 und 118 SGB IX-neu Eingang in die Praxis finden. Antworten werden durch das Projektteam und ausgewiesene Expertinnen und Experten erarbeitet und Anfang März im BTHG-Kompass veröffentlicht.

29. November 2017

Gemeinsam vom Gesetz zur Praxis

In wenigen Wochen tritt die zweite Reformstufe des Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (Bundesteilhabegesetz – BTHG) in Kraft. Wie die Umsetzung des Gesetzes bisher gelingt und vor welchen  Herausforderungen Leistungsträger und -erbringer stehen, diskutierten vom 27. bis 28. November 250 Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Ländern, Kommunen, Verbänden sowie Einrichtungen und Betroffenen in Berlin. Die Veranstaltung war der offizielle Start für das Projekt Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz, das der Gesetzgeber im Einvernehmen mit den Ländern zur Unterstützung der zukünftigen Träger der Eingliederungshilfe initiiert hat. Das Projekt wird aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags bis zum 31. Dezember 2019 durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert. Träger ist der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.

Pressekontakt

Portraitbild der Projektleiterin Mechthild Nigbur

© Mechthild Nigbur

Mechthild Nigbur
Telefon: 030-62980-521
E-Mail: presse@umsetzungsbegleitung-bthg.de

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