Newsletter des Projekts Umsetzungsbegleitung BTHG

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir haben die vergangenen Wochen genutzt, um einige neue Themen und Veranstaltungen vorzubereiten. In den vergangenen beiden Tagen fand die erste Vertiefungsveranstaltung zur Schnittstelle von Eingliederungshilfe, Hilfe zur Pflege und gesetzlichen Pflegeversicherung statt. Einen inhaltlichen Rückblick und die Präsentationen der Referentinnen und Referenten stellen wir wieder zeitnah auf unserer Website ein.

Am 10. September startet unsere Fachdiskussion zum Thema "Leistungsberechtigter Personenkreis der Eingliederungshilfe". Gegenstand werden die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchung dazu sein, die Anfang September veröffentlicht werden. Außerdem bereiten wir für Ende September eine Veranstaltung zur Trennung von Fach- und existenzsichernden Leistungen vor. Dafür sind noch einige Plätze frei. Informationen dazu und weitere Neuigkeiten aus dem Projekt finden Sie in diesem Newsletter.

Viel Freude beim Lesen wünscht

 

Ihr Team vom Projekt „Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz“ 

10. September bis 5. Oktober 2018

Fachdiskussion Leistungsberechtiger Personenkreis in der Eingliederungshilfe

Das Bild ist eine Illustration in Schwarz-Weiß mit einzelnen in Farbe hervorgehobenen Elementen. Die Illustration zeigt sich überschneidende Kreise.

© Anke Seeliger

Schränkt Art. 25a § 99 BTHG den Kreis derjenigen ein, die Anpruch auf Leistungen der Eingliederungshilfe haben, oder erweitert er diesen? Die angedachten Zugangskriterien wurden in den vergangenen Monaten wissenschaftlich untersucht. Der Zwischen- und Abschlussbericht sind Gegenstand unserer Fachdiskussion, die am 10. September gestartet ist. Die Antworten erarbeiten wir gemeinsam mit den an der Untersuchung beteiligten Wissenschaftlern, u.a. Thomas Schmitt-Schäfer (Geschäftsführer von transfer - Unternehmen für soziale Innovation), Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann (Leitender Arzt Rehabilitationsfachdienste der Stiftung Kreuznacher Diakonie und Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation) und Dr. Dietrich Engels (Geschäftsführer von ISG - Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH).

Materialien zum Download

September 2018: Wo stehen die Länder bei der Umsetzung des BTHG?

Das Bild ist eine Illustration in Schwarz-Weiß mit einzelnen in Farbe hervorgehobenen Elementen. Die Illustration zeigt eine Deutschlandkarte, auf der die Bundesländer markiert sind. In den einzelnen Bundesländern sind Markierungen ähnlich Google Maps Markern gesetzt, in denen das Projektlogo steht.

© Anke Seeliger

Zur besseren Übersicht über den Umsetzungsstand in den Bundesländern haben wir Ihnen in einem Dokument Informationen aus den Ausführungsgesetzen bzw. Gesetzentwürfen zusammengestellt.

Arbeitsversion 2.0 des B.E.Ni und Handbuch veröffentlicht

Mit einem Rundschreiben vom 20. Juli 2018 hat das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie über die Veröffentlichung der Arbeitsversion 2.0 des Bedarfsermittlungsinstrument BedarfsErmittlung Niedersachsen (B.E.Ni) informiert.

Bedarfsermittlungsinstrument Baden-Württemberg

Das Land Baden-Württemberg hat zwischen Juli 2017 und Mai 2018 ein neues Bedarfsermittlungsinstrument erarbeitet, das nun zur Erprobung freigegeben wurde.

Veröffentlichung: Wirkungsorientierung in der Sozialen Arbeit

Die aktuelle Ausgabe des "Archivs für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit" (49. Jahrgang, Nr. 3/2018) des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. beschäftigt sich mit einem Thema, dass durch das BTHG neuen Auftrieb erhalten hat: Wie lassen sich Wirkung und Wirksamkeit sozialer Einrichtungen und Dienste messen?

11.10.2018 – 12.10.2018

Teilhabe am Arbeitsleben

Zeit
14:00 Uhr bis 12.10.2018 13:00 Uhr
Ort
Wyndham Hotel Atrium Hannover
Karl-Wiechert-Allee 68
30625 Hannover

Mit der zweiten Reformstufe des BTHG zum 1. Januar 2018 sind auch die Neuregelungen der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben in Kraft getreten. Auf der zehnten Vertiefungsveranstaltung des Projekts „Umsetzungsbegleitung BTHG“ haben sich am 11. und 12. Oktober 2018 50 Teilnehmende mit dem Thema „Teilhabe am Arbeitsleben – Budget für Arbeit und andere Leistungsanbieter nach dem BTHG“ in Hannover auseinandergesetzt.

07.11.2018 – 08.11.2018

Umsetzungsbegleitung BTHG - Regionalkonferenz Bayern

Zeit
15:30 Uhr bis 08.11.2018 16:00 Uhr
Ort
Messezentrum Nürnberg
NCC Ost
90471 Nürnberg

Am 7. und 8. November 2018 fand in Nürnberg die Regionalkonferenz Bayern im Rahmen der ConSozial statt, auf der sich rund 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Bereichen des sozialrechtlichen Dreiecks über die Umsetzung des BTHG in Bayern ausgetauscht haben.

19.11.2018

Externe Veranstaltung: Herausforderung BTHG – was ändert sich wirklich für die Kinder- und Jugendhilfe?

Zeit
10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Ort
Wyndham Garden Berlin Mitte
Osloer Straße 116a
13359 Berlin

Der Deutsche Verein für öffentlich und private Fürsorge e.V. führte eine Veranstaltung für Fach- und Leitungskräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Behindertenhilfe zu den Änderungen des BTHG durch.  Auch die Kinder- und Jugendhilfe als zuständiger Rehabilitationsträger für die Eingliederungshilfe für Kinder mit seelischer Behinderung gemäß § 35a SGB VIII ist nunmehr gesetzlich verpflichtet, die veränderten Zuständigkeitszuweisungen und die Anforderungen des neuen Teilhabeplanverfahrens nach dem BTHG umzusetzen.

21.11.2018

Umsetzungsbegleitung BTHG - Regionalkonferenz West

Zeit
10:00 Uhr bis 17:45 Uhr
Ort
InterContinental Düsseldorf
Königsallee 59
40215 Düsseldorf

Im Rahmen des Projekts Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz führte das Land Nordrhein-Westfalen die Regionalkonferenz West für Vertreterinnen und Vertreter der (zukünftigen) Träger der Eingliederungs- und Sozialhilfe, der Leistungserbringer und Organisationen der Menschen mit Behinderungen durch. Im Zentrum der Veranstaltung standen der Leitgedanke des BTHG – Personenzentrierung statt Einrichtungszentrierung – sowie ausgewählte Regelungsinhalte des BTHG. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gab zudem einen Überblick zum Umsetzungsstand des BTHG auf Bundesebene.