Bedarfsermittlung und Leistungsplanung auf Grundlage der ICF

Vertiefungsveranstaltung

AUSGEBUCHT: Bedarfsermittlung und Leistungsplanung auf Grundlage der ICF

Ein Individueller Hilfeplan ist ein Planungsinstrument, das dazu dient, den individuellen Hilfebedarf einer Person und die zur Bedarfsdeckung notwendigen Leistungen nach vorgegebenen Regeln und Verfahren zu ermitteln.

HINWEIS

Aufgrund der großen Nachfrage ist für diese Veranstaltung leider keine Anmeldung mehr möglich.
Eine weitere Veranstaltungen zu diesem Thema wird im Mai in Erkner stattfinden.

Die ICF ist eine Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation. Sie beinhaltet einige der für eine Hilfeplanung definierten Regeln. Das bedeutet auch: Die ICF an sich ist kein Instrument zur Bedarfsfeststellung. Sie kann und soll jedoch in solchen Instrumenten genutzt und angewandt werden (§ 13 Abs. 2 SGB IX-neu, § 118 Abs. 1 SGB IX-neu).


Wie dies gelingen kann und welche Rolle die Ziele der Hilfeplanung dabei spielen, ist Gegenstand dieser Veranstaltung. Die Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Bedarfsermittlung und Hilfeplanung in der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen vom 17. Juni 2009 sowie die ab dem 1. Januar 2018 geltenden rechtlichen Bedingungen nach dem Bundesteilhabegesetz werden in dem Seminar aufgegriffen und berücksichtigt. Hierfür werden einleitend der Hintergrund und die wesentlichen Inhalte des Bundesteilhabegesetzes im Überblick vorgestellt.

 

ZIELE

  1. Sie kennen den Hintergrund, die wesentlichen Inhalte und die Phasen des Inkrafttretens des Bundesteilhabegesetzes.
  2. Die Zielhierarchie eines Hilfeplans sowie deren Bedeutung für die Hilfeplanung sind bekannt.
  3. Die Teilnehmenden kennen das Verständnis von Behinderung nach der ICF sowie die wesentlichen Inhalte der UN-Behindertenrechtskonvention.
  4. Aufbau und Inhalte der ICF sind bekannt.
    • Schädigungen der Körperfunktionen und -strukturen können identifiziert werden.
    • Die Leistungsfähigkeit der Betroffenen kann wahrgenommen und beschrieben werden.
    • Barrieren und Förderfaktoren können wahrgenommen und benannt werden.
    • Die Beeinträchtigung der Fähigkeit zur Teilhabe kann beschrieben werden.
  5. Sie wissen, was Ziele sind, wie wichtig sie sind, wie sie formuliert und wie sie überprüft werden (S.M.A.R.T. - Kriterien).
    • Die Maßnahmen werden als Mittel zur Zielerreichung begriffen und umgesetzt.
    • Die Zielerreichung kann überprüft werden.
    • Es kann gesagt werden, was (welche Maßnahmen) geholfen bzw. nicht geholfen hat, um die Ziele zu erreichen.
  6.  Es hat ein Austausch zwischen Leistungsträgern und Leistungserbringern stattgefunden.

Kosten

Veranstaltungskosten:
Mitglieder des Deutschen Vereins: 160 € | Nichtmitglieder: 200 €

Tagungsstättenkosten

278 €  (incl. Unterkunft/ Verpflegung/ Raum- und Technikkosten und gesetzl. Ust.)

Sie haben die Auswahl zwischen drei Pauschalen der Tagungsstätte. Die Höhe der anderen Pauschalen entnehmen Sie bitte dem Anmeldeformular. Die Buchung mindestens einer Tagungspauschale, die damit für jeden Tag der Veranstaltung festgelegt ist und nicht geändert werden kann, ist Voraussetzung zur Teilnahme an der Veranstaltung. Wir bitten Sie, sich rechtzeitig anzumelden, um sich die Übernachtung zu sichern.

Ort
Hotel Kaiserin Augusta
Carl-August-Allee 17
99423 Weimar
Zeit
07.03.2018 14:00 Uhr –
09.03.2018 13:00 Uhr