Regionalkonferenz Berlin

17. und 18. Oktober 2022

Digitale Regionalkonferenz Berlin

Die Senatsverwaltungen für Integration, Arbeit und Soziales sowie Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin veranstalten gemeinsam mit dem Projekt Umsetzungsbegleitung BTHG eine gemeinsame Regionalkonferenz zum Umsetzungsstand des BTHG.

Die für den 16./17. Mai 2022 geplante Regionalkonferenz muss leider verschoben werden, da u.a. die Teilhabefachdienste Soziales bei der Bewältigung der zu bearbeitenden Anträge im Zuge des Krieges in der Ukraine mithelfen. Ein Großteil der Zielgruppe könnte deshalb nicht teilnehmen. Die Regionalkonferenz wird daher am 17./18. Oktober stattfinden.

PROGRAMM

Das Veranstaltungsprogramm können Sie hier in Kürze herunterladen.

INHALT

Mit Inkrafttreten der dritten Reformstufe des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) zum 1. Januar 2020 wurde der Systemwechsel in der Eingliederungshilfe nach dem SGB IX vollzogen. Alle an der Umsetzung des Gesetzes beteiligten Akteure blicken auf fünf Jahre intensiver Arbeit und tiefgreifende Veränderungen zurück. Nun gilt es, die neue Rechtslage mit Leben zu füllen, Unsicherheiten auszuräumen und neue Formen der Zusammenarbeit zu etablieren.

Die Senatsverwaltungen für Integration, Arbeit und Soziales sowie Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin laden gemeinsam mit dem Projekt Umsetzungsbegleitung BTHG Beteiligte aus allen Bereichen des sozialrechtlichen Dreiecks ein, in diesem herausfordernden Umsetzungsprozess einen Moment inne zu halten. Im Rahmen dieser Regionalkonferenz ziehen Vertreterinnen und Vertreter der Träger der Eingliederungs- und Sozialhilfe, der Leistungserbringer, der Interessenvertretungen der Menschen mit Behinderungen und der Akteure des Betreuungswesens Bilanz zur Umsetzung des BTHG auf Landesebene. Im Fokus stehen Umsetzungserfahrungen sowie aktuelle Herausforderungen. Eröffnet wird die Veranstaltung durch Wenke Christoph, Staatssekretärin für Integration und Soziales. Ein/e Vertreter/in des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wird einen Überblick zum Umsetzungsstand auf Bundesebene geben.

 

Forum 1 TiB und Gesamtplanverfahren

Das Forum beginnt mit Bericht einer leistungsberechtigten Person und einer/s Vertreter/in des Projekts „Mensch im Mittelpunkt“ der Lebenshilfe Berlin. Anschließend berichtet ein/e Vertreter/in der Bezirke, welche Strukturen und Prozesse die Leistungsträger aufgesetzt haben, um die Gesamtplanung umzusetzen, und welche Erfahrungen aus der Anwendung des TiB gewonnen wurden. Die Teilnehmenden diskutieren anschließend Stärken und Weiterentwicklungspotenzial des TiB sowie Fragen zur Umsetzung des Gesamtplanverfahrens.

 

Forum 2 Teilhabeleistungen im Sozialraum

Das Forum beginnt mit einem Vortrag einer Vertreterin des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf, zu Erfahrungen mit einem Projekt, mit dem die Sozialraumorientierung ausgebaut und Fallbudgets erprobt werden. Ein/e Vertreter/in eines beteiligten Leistungserbringers berichtet zu den Veränderungen im Leistungsangebot und den internen Prozessen. In einem dritten Vortrag gibt ein/e Berater/in einer EUTB Einblick in den Stand und die Chancen im Sozialraum gut vernetzter Beratung und Angebote. Die Teilnehmenden diskutieren anschließend die Bedingungen, damit gute Zusammenarbeit im Sozialraum gelingt und gut zugängliche Angebote entstehen.

 

Forum 3 Umsetzungsstand des BTHG für junge Menschen

Das Forum beginnt mit einer Bestandsaufnahme zur Umsetzung des BTHG für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige in Berlin. Anschließend berichten jeweils eine Vertretung der Leistungserbringer und der Leistungsberechtigten zu ihren Erfahrungen, insbesondere zum TIB, zu den Übergängen (Fallabgaben) der THFD Jugend an die THFD Soziales und das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) sowie zur Arbeit in der Arbeitsgruppe Menschen mit Behinderungen. Gemeinsam diskutieren die Teilnehmenden die notwendigen Weiterentwicklungen.

 

Forum 4 Partizipation in der Praxis

Das Forum beginnt mit einem Vortrag zum Projekt „Mensch im Mittelpunkt“ der Lebenshilfe Berlin. Anschließend stellen Vertreterinnen und Vertreter der Leistungsträger, Leistungserbringer und der Leistungsberechtigten konkrete Maßnahmen vor, die Partizipation für Menschen mit Behinderungen ermöglichen sollen. Sie gehen insbesondere auf die Mitwirkungspflichten im Gesamtplanverfahren ein und Mitbestimmung im Rahmen der Leistungserbringung. Die Teilnehmenden diskutieren anschließend, was gelebte Partizipation ausmacht, welche Maßnahmen und Instrumente hilfreich sein können und wie Proteste und Beschwerden in diesem Zusammenhang zu bewerten sind.

ZIELGRUPPEN

Fach- und Führungskräfte der Leistungsträger, Leistungserbringer und Interessenvertretungen der Menschen mit Behinderungen sowie die Akteure des Betreuungswesens

ABLAUF

Neben zentralen Vorträgen und einer Podiumsdiskussion im Plenum können Teilnehmende zwei Themen auswählen, die sie in Fachforen ausführlicher diskutieren. Die Regionalkonferenz findet digital statt.

KOSTEN

Mitglieder des Deutschen Vereins: 120 Euro

Nicht-Mitglieder des Deutschen Vereins: 150 Euro

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