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Fachdiskussion Soziale Teilhabe

Mit Inkrafttreten der dritten Reformstufe des BTHG erhalten leistungsberechtigte Personen ihre Fachleistungen der Eingliederungshilfe personenzentriert und damit unabhängig von der Wohnform, in der sie leben. Die Leistungen zur Sozialen Teilhabe, die seit dem 1.1.2020 aus dem SGB IX erbracht werden, sollen Menschen mit Behinderungen die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglichen oder erleichtern und ihre selbstbestimmte und eigenverantwortliche Lebensführung stärken. Der räumliche Bezug der Leistungen erstreckt sich auf den eigenen Wohnraum sowie auf den Sozialraum.

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Hier sehen Sie die Beiträge, die von Bürgerinnen und Bürgern zu diesem Thema eingereicht und veröffentlicht wurden.

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Beitrag #1001

Verfasser: Bürger
Eingereicht am:

Für gehörlose/ hörbehinderte Menschen besteht die Möglichkeit, bei wichtigen Gesprächen Kosten der Gebärdensprachdolmetscher nach § 82 SGB IX erstattet zu bekommen. Haben Sie Erfahrung, bei welchen Gesprächen ("aus besonderem Anlass") der Träger der Eingliederungshilfe diese Kostenübernahme bewilligt, und bei welchen Gespräches er Probleme macht? Und habe Sie außerdem Erfahrung mit § 78 Assistenzleistung für gehörlose/ hörbehinderte Menschen? Übernimmt hier der Träger die Dolmetscher-Kosten für immer wiederkehrende Alltagsgespräche? Was muss man hier beachten?

Beitrag #1000

Verfasser: Bürger
Eingereicht am:

Thema Zuverdienst: hier hat es durch das BTHG leider keine Verbesserung gegeben – auch wenn das BMAS fälschlicherweise auf die Möglichkeit der sogenannten anderen Leistungsanbieter verweist. Der deutsche Verein hat mit einer erneuten Stellungnahme auf die Problematik in diesem Bereich hingewiesen. Große Eingliederungshilfe-Träger wie die bayerischen Bezirke und die Landschaftsverbände in NRW haben ihre bereits bestehenden Zuverdienst-Finanzierungen nun auf die soziale Teilhabe im § 113 SGB IX als Rechtsgrundlage gestützt.

Mich würde interessieren, ob es in diesem Bereich Beispiele neuer Projekte, neuer Ansätze, neuer Wege irgendwo in Deutschland gegeben hat und wo man Näheres darüber erfahren könnte.

Beitrag #M1

Verfasser: Bürger
Eingereicht am:

In meiner Freizeit begleite und unterstütze ich als Sozialarbeiterin regelmäßig eine junge Frau, die in einer Pflegefamilie lebt, ehrenamtlich. Nun habe ich erfahren, dass mit dem BTHG auch für erwachsene Menschen mit Behinderungen Leistungen zur Betreuung in einer Pflegefamilie erbracht werden können.

Es gibt auch Vereine, die die "Pflegefamilien" für Erwachsene mit Behinderung nach § 80 SGB IX bzw. § 113 Abs. 2 Nr. 4 SGB IX aquirieren und betreuen.

Soweit ich weiß gibt es in Niedersachsen bisher keine vergleichbaren Dienste und Angebote.

Da der Aufwand für mich stetig wächst und er im Rahmen des Ehrenamts kaum noch zu bewältigen ist, möchte ich fragen, ob es mir möglich ist, diese Art der Leistungserbringung anzubieten, bzw. welche Voraussetzungen dafür zu erfüllen und was zu unternehmen ist.

Welche alternativen Modelle wären denkbar (z.B. Persönliches Budget)?

Beitrag #M2

Verfasser: Bürger
Eingereicht am:

Wie ist persönliche Assistenz im Quarantänefall zu regeln?

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