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Fachdiskussion Soziale Teilhabe

Mit Inkrafttreten der dritten Reformstufe des BTHG erhalten leistungsberechtigte Personen ihre Fachleistungen der Eingliederungshilfe personenzentriert und damit unabhängig von der Wohnform, in der sie leben. Die Leistungen zur Sozialen Teilhabe, die seit dem 1.1.2020 aus dem SGB IX erbracht werden, sollen Menschen mit Behinderungen die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglichen oder erleichtern und ihre selbstbestimmte und eigenverantwortliche Lebensführung stärken. Der räumliche Bezug der Leistungen erstreckt sich auf den eigenen Wohnraum sowie auf den Sozialraum.

Sie können an dieser Stelle Einsicht in die Dokumente des Themas nehmen.

Hier sehen Sie die Beiträge, die von Bürgerinnen und Bürgern zu diesem Thema eingereicht und veröffentlicht wurden.

Beitrag #1078

Verfasser: Bürger
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Im Zusammenhang mit der Abgrenzung zwischen den §§78 und 81 SGB IX würde mich interessieren, zu welchem Bereich ambulante Gruppenmaßnahmen gehören.

Beitrag #1077

Verfasser: Bürger
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Gibt es feste und objektive Kriterien, die ein Angebot erfüllen muss, um als Leistung zur sozialen Teilhabe im Rahmen der Eingliederungshilfe in Frage zu kommen?

Aus meiner Erfahrung gibt es da recht unterschiedliche Ansichten zwischen Antragstellern und Trägern, was dafür erfüllt sein muss, bzw. was Ausschlusskriterien sind.

Nur als Beispiel gibt ein Sozialamt an, dass keine Eingliederungshilfe für Pflege- und Betreuungskosten eines Sportangebots gewährt wird, falls Menschen ohne Behinderung gleichberechtigt an einem Angebot mit teilnehmen können. Denn wenn „die Teilnahme nicht an das Vorhandensein einer Behinderung geknüpft ist“, sei das Ziel der sozialen Teilhabe erreicht und somit „kein behinderungsbedingter Mehraufwand“ mehr vorhanden. Wohlgemerkt geht es nur um die Kosten für Pflege und Betreuung, die ausschließlich die Menschen mit Behinderung zusätzlich zum Teilnahmebeitrag leisten müssen.

In so einem Fall fände ich einen objektiven Kriterienkatalog oder zumindest eine Liste mit repräsentativen Angeboten (was alles unter Leistungen der sozialen Teilhabe fallen könnte) sehr hilfreich. Dann könnte man besser einschätzen und gegenüber dem Reha-Träger besser rechtfertigen, dass etwas in den Aufgabenbereich der Eingliederungshilfe fällt. Ich persönlich hätte mir zum Beispiel vorgestellt, dass die Teilnahme von Menschen ohne Behinderung an einem Angebot ein Pluspunkt wenn nicht gar eine Voraussetzung für Leistungen zur sozialen Teilhabe wären. Aber dass es ein Ausschlusskriterium sein könnte hätte ich nie gedacht und kann es mir bis heute nicht vorstellen.

Beitrag #M1071

Verfasser: Bürger
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im BTHG-Kompass beantwortet

Denken Sie, dass es, wie in der Jugendhilfe (§ 80 SGB VIII), einen verbindlichen Planungsauftrag geben sollte oder wird sich das auf der Grundlage des BTHG ergeben?

Beitrag #M1072

Verfasser: Bürger
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im BTHG-Kompass beantwortet

Wie können die verbindlichen Regelungen für die Eingliederungshilfe, bei der starken Versäulung der Sozialleistungssysteme, trotzdem in eine zielgruppenübergreifende Sozialraumentwicklung geführt werden?

Beitrag #M1075

Verfasser: Bürger
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Welche Konsequenzen hat die Sozialraumorientierung auf das Erstellen der neuen Leistungsbeschreibungen und was gilt es explizit zu tun?

Beitrag #M1076

Verfasser: Bürger
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im BTHG-Kompass beantwortet

Meines Erachtens bleibt eine zeitliche Lücke, bis deutlich ist, welche "Merkmale" inklusive Sozialräume kennzeichnen und daraufhin gemeinsame Planungen zielgerichtet erfolgen. Der Auftrag ist aber schon jetzt aktuell und es fehlen den Akteuren zum Teil die umfassenden sozialräumlichen Kenntnisse. Da wären kurzfristige Lösungen wünschenswert, die für alle Kenntnisse vermitteln bzw. schon heute verfügbar machen, z.B. Geodatenmanagement.

Beitrag #M1068

Verfasser: Bürger
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im BTHG-Kompass beantwortet

Wie können die Leistungserbringer an der Sozialraumgestaltung mitwirken?

Beitrag #M1069

Verfasser: Bürger
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im BTHG-Kompass beantwortet

An welcher Stelle werden die Leistungserbringer der Eingliederungshilfe in die Sozialraumentwicklung miteinbezogen?

Beitrag #M1066

Verfasser: Bürger
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im BTHG-Kompass beantwortet

Mich würde interessieren, wo die Schnittstelle des "Sozialraums" zu der in den Seniorendiensten eher verwendeten Bezeichnung „Quartiersentwicklung“ verläuft.

Beitrag #M1067

Verfasser: Bürger
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im BTHG-Kompass beantwortet

Gibt es Best-Practice-Beispiele für die Entwicklung partizipativer Arbeitsstrukturen für ein inklusive integrierte Sozialraumentwicklung (Netzwerkarchitektur)?